Bis Ende 2025 war die Rechnung einfach: Auf Airbnb war ein Mietpreis zu sehen, darunter stand eine Servicegebühr von rund 14 bis 16,5 Prozent. Der Aufschlag war sichtbar. Jeder konnte selbst entscheiden, ob er ihn zahlen wollte.
Seit Dezember 2025 ist das anders. Airbnb hat auf ein reines Gastgeber-Modell umgestellt: Rund 15,5 Prozent werden dem Vermieter berechnet, Gäste sehen keine separate Servicegebühr mehr. Das klingt nach einer Entlastung für Reisende. Tatsächlich ist die Gebühr nicht verschwunden — sie ist nur unsichtbar geworden.
Warum eine unsichtbare Gebühr unangenehmer ist als eine sichtbare
Kein Vermieter trägt 15,5 Prozent aus eigener Tasche. Die Gebühr wandert in den Übernachtungspreis. Der Unterschied zu früher: Sie ist nicht mehr zu sehen und lässt sich deshalb auch nicht mehr herausrechnen.
Bei Booking.com hat sich am Modell nichts geändert. Dort zahlen Gastgeber im Schnitt rund 15 Prozent Provision, bei Nutzung der plattformeigenen Zahlungsabwicklung kommen etwa 1,4 Prozent dazu. Auch dieser Betrag steckt seit jeher im Preis.
Unterm Strich heißt das: Bei einer Plattformbuchung zahlen Gäste in aller Regel einen Preis, in dem eine Vermittlungsgebühr von grob 15 Prozent enthalten ist — unabhängig davon, ob sie ausgewiesen wird oder nicht.
Was das bei einer Villenwoche ausmacht
Ein Rechenbeispiel. Eine Woche in einer unserer Villen kostet je nach Saison zwischen rund 1.750 Euro und 7.000 Euro. Nehmen wir eine Woche in der Zwischensaison mit 3.850 Euro:
- Vermittlungsgebühr von rund 15 Prozent: etwa 578 Euro
- Bei zwei Wochen: etwa 1.155 Euro
- In der Hochsaison bei 7.000 Euro pro Woche: rund 1.050 Euro
Das ist kein theoretischer Betrag. Das ist Geld, das für die Vermittlung ausgegeben wird — nicht für den Aufenthalt.
Bei einer Direktbuchung entfällt dieser Posten. Einen Teil davon geben wir direkt an unsere Gäste weiter, den anderen investieren wir in die Häuser und den Service vor Ort. In der Praxis ist ein Aufenthalt bei uns dadurch meist fünf bis zehn Prozent günstiger als über eine Plattform.
Der zweite, größere Unterschied: unser Preis ist der Endpreis
Die Vermittlungsgebühr ist nur die eine Hälfte. Die andere sind die Posten, die auf Plattformen erst im Buchungsschritt auftauchen — oder gar erst vor Ort.
Bei uns sind im Nachtpreis enthalten:
- Endreinigung — auf Plattformen häufig ein separater dreistelliger Posten
- Kurtaxe — die kroatische Aufenthaltsgebühr, sonst oft bar vor Ort zu zahlen
- Poolheizung — in der Saison inklusive, ohne Zuschlag und ohne Voranmeldung
- Strom und Wasser — auch bei laufender Klimaanlage
- Handtücher, Bettwäsche, Toilettenartikel
- WLAN — Starlink im schnellsten Paket plus Backup-Leitung
Besonders die Poolheizung wird unterschätzt. Wo sie separat berechnet wird, kommen schnell 30 bis 60 Euro pro Tag zusammen — ausgerechnet in April, Mai, September und Oktober, also genau dann, wenn man sie braucht. Bei einer Woche im Oktober kann dieser eine Posten den Preisvorteil einer vermeintlich günstigeren Plattformbuchung vollständig aufzehren.
Unser Rat, auch bei Buchungen anderswo: Endpreise vergleichen, nicht Nachtpreise. Es lohnt sich, bis zur letzten Buchungsseite durchzuklicken, bevor zwei Angebote nebeneinandergelegt werden.
Unsere Bestpreisgarantie — und wie ernst sie gemeint ist
Taucht dieselbe Villa irgendwo günstiger auf, genügt eine kurze Nachricht an uns. Wir gehen mit der Rate mit und unterbieten sie in der Regel noch einmal um mindestens fünf Prozent.
Das ist keine Marketingfloskel, sondern schlicht wirtschaftlich möglich — weil wir die Vermittlungsgebühr sparen und deshalb Spielraum haben, den ein reiner Plattformpreis nicht hat.
Was bei uns sonst noch anders ist
Gespräche mit Menschen, nicht mit einem Formular
Bei einer Plattformbuchung läuft die Kommunikation über ein Nachrichtensystem, und bei Problemen landet man in einer Hotline. Bei uns geht jede Nachricht direkt an das Team, das die Häuser betreut. Wir antworten in der Regel innerhalb weniger Minuten, oft schneller — per WhatsApp, Mail oder Telefon.
Mehr Spielraum bei den Details
Früherer Check-in, späterer Check-out, Babyausstattung, ein Aufenthalt mit Hund, ein besonderer Anlass: Das lässt sich direkt abstimmen. Über eine Plattform ist so etwas oft eine Frage von Standardregeln, die niemand anpassen darf.
Flexiblere Zahlung
Wir bieten PayPal, Kreditkarte inklusive American Express, Klarna mit Ratenzahlung, Sofortüberweisung, Google Pay und Apple Pay an. Gerade bei einem vierstelligen Betrag ist das ein realer Unterschied.
Ein Willkommensgeschenk
Bei Direktbuchung wartet bei der Ankunft eine Kleinigkeit auf unsere Gäste. Nichts Weltbewegendes, aber ein hübscherer Start als eine leere Küche.
Wo die Plattformen die bessere Wahl sind
Damit das hier keine einseitige Verkaufsseite wird — es gibt Situationen, in denen eine Plattformbuchung sinnvoller ist:
- Der Anbieter ist noch unbekannt. Bei einem unbekannten Vermieter in einer fremden Region ist der Käuferschutz einer großen Plattform ein echtes Argument. Bei uns lassen sich stattdessen die öffentlich einsehbaren Bewertungen auf Airbnb, Booking, Google und Trustpilot prüfen — wir haben sie bewusst nicht auf unsere Seite kopiert, sondern verlinkt.
- Viele Objekte sollen parallel verglichen werden. Dafür sind Plattformen gebaut, und das können sie gut.
- Sehr kurzfristige Buchung ohne Rücksprache. Ein Instant-Book-Klick um 23 Uhr ist bequem.
Unser Punkt ist nicht, dass Plattformen schlecht sind. Unser Punkt ist, dass es für dieselbe Villa denselben Service gibt — nur eben rund 15 Prozent teurer, plus die Posten, die dort obendrauf kommen.
Die Rahmenbedingungen zum Vergleich
- Kaution: 500 Euro, per Kreditkarte oder bar vor Ort, vollständige Rückerstattung bei schädenfreier Rückgabe
- Stornierung: kostenfrei bis 60 Tage vor Anreise, danach keine Rückerstattung. Zahlung: 50 % bei Buchung, Rest 60 Tage vor Anreise
- Haustiere: 79 Euro Reinigungspauschale pro Hund und Aufenthalt
- Check-in / Check-out: ab 16:00 Uhr / bis 10:00 Uhr
- Rauchen im Innenbereich: nicht erlaubt, 500 Euro Sonderreinigung
Und wer länger bleibt
Bei längeren Aufenthalten sind bereits gestaffelte Rabatte in den Preisen hinterlegt. Wie sich das entwickelt, zeigt unsere Übersicht zu Langzeitaufenthalten . Ab etwa zwei Wochen sind wir auch bei den An- und Abreisetagen deutlich flexibler als der sonst übliche Samstag-zu-Samstag-Rhythmus.
Kurz gesagt
Die Vermittlungsgebühr ist seit Dezember 2025 nicht kleiner geworden, sondern nur schwerer zu sehen. Wer direkt bucht, spart sie — bekommt einen Preis ohne Nachschlag beim Check-out und zusätzlich einen direkten Draht zu den Menschen, die das Haus betreuen.
Wie sich die Gesamtkosten einer Woche zusammensetzen, haben wir in einem eigenen Beitrag durchgerechnet: Was kostet ein Villenurlaub in Kroatien wirklich?
Hier geht es zu unseren Villen zwischen Split und Trogir. Eine kurze Nachricht mit den Wunschdaten genügt ebenfalls — wir melden uns in der Regel innerhalb weniger Minuten.
